88 Tempel · 1200 Jahre · 4 Präfekturen · 1150 km

Shikoku Pilgerwanderung | Planung und Vorbereitung

Anreise | Ausrüstung | Elektrizität | Kosten | Reisezeit | Sprachkenntnisse | Training

Reisezeit

Der Shikoku-Pilgerweg kann grundsätzlich das ganze Jahr über begangen werden. Die beste Reisezeit ist im Frühling und im Herbst.

Frühling: Mitte März – Ende Mai
Herbst: Anfang Oktober – Ende November

Die meisten Regentage gibt es im Juni und Juli. Vor allem im Juli und August wird es mit weit über 30 Grad sehr heiß. In diesen Hochsommermonaten treffen besonders häufig tropische Wirbelstürme (Taifune) auf Shikoku.
Im Dezember, Januar und Februar kann es recht kalt werden. Auf den höher gelegenen Teilen des Pilgerwegs kann es auch zu Schneefall kommen.

Am angenehmsten sind die Temperaturen im Frühling und im Herbst.
Die Kirschbäume blühen auf Shikoku meist Ende März/Anfang April, mit klimatisch bedingten jährlichen Abweichungen.
Viele der Tempel Shikokus sind berühmt für die prachtvolle Verfärbung der Ahornblätter im späten November.
Deshalb sind während diesen Zeiten auch die allermeisten Pilger unterwegs.

In der „Goldenen Woche“ (ゴールデンウィーク) werden vier feste Feiertage mit Wochenenden und Brückentagen zu einem längeren Zeitraum ergänzt. Weil sich in dieser Zeit die meisten Japaner frei nehmen ist es empfehlenswert, das in der Planung zu berücksichtigen und Unterkünfte möglichst frühzeitig zu buchen.

Die Feiertage der Goldenen Woche: 
29. April – Geburtstag des verstorbenen Kaisers Shōwa, oder Hirohito (Shōwa no hi)
3. Mai – Tag der Verfassung (Kempō Kinen-bi )
4. Mai – Grüner Tag (Midori no hi)
5. Mai – Kindertag (Kodomo no hi)

Shikoku – Klimatabelle

 JANFEBMRZAPRMAIJUNJULAUGSEPOKTNOVDEZ
Tagsüber max °C12° max13° max15° max19° max23° max25° max30° max31° max28° max24° max19° max13° max
Nachts min °C2° min3° min5° min10° min14° min18° min22° min23° min20° min15° min10° min5° min
Sonnenstunden pro Tag66810109101110666
Regentage101113131117171615121011
Regen (mm)29 mm52 mm64 mm82 mm72 mm131 mm91 mm66 mm99 mm77 mm44 mm52 mm
Schneetage21---------1

Training

Die gesamte Strecke von Tempel 1 bis Tempel 88 und wieder zum Ausgangspunkt, zu Tempel 1 hat eine Länge von 1.150 km. Auf dieser Strecke sind etwa 10.000 Höhenmeter zu bewältigen.

Die Herausforderungen sind:

  • Die enorme Streckenlänge.
  • Der Streckenverlauf führt zu 85% über asphaltierte Straßen und nur zu 15% über Naturpfade. Demzufolge verläuft der Weg überwiegend auf sehr hartem Untergrund.
  • Mehrere Bergetappen mit bis zu 1.000 Höhenmeter und mehreren Anstiegen und Abstiegen im Wechsel.

Um diese Herausforderungen zu meistern solltest du im Vorfeld soviel wie möglich trainieren. Nicht nur eine Stunde am Tag gehen/wandern, sondern möglichst immer wieder auch mehrere Stunden am Stück. Je mehr du ans bergab und bergauf gehen gewöhnt bist, desto leichter wird die die Wanderung auf Shikoku fallen.

An manchen Tagen wirst du auf Shikoku eine Strecke von bis zu 25 km und bis zu 1.000 Höhenmeter bewältigen.
Je besser du trainiert bist, desto weniger Schwierigkeiten wirst du mit Blasen, angeschwollenen Knöcheln, muskulären Problemen usw. konfrontiert sein.

Kosten

Die Kosten einer Pilgerwanderung auf Shikoku können sehr unterschiedlich ausfallen. Abhängig davon, wie lange die Wanderung dauert und vom persönlichen Anspruch im Hinblick auf Übernachtung und Essen. ine Übernachtung kann kostenlos sein oder in einem Ryokan/Hotel 6.000 Yen/Nacht, aber auch 15.000 Yen/Nacht und mehr kosten.

Zur Orientierung sind im Folgenden typische Kosten für eine Pilgerwanderung mit einer Dauer von 42 Tagen angegeben.
1.000 Yen entsprechen ca. 7,80 €; bzw. 9,10 USD (Stand September 2021).

Übernachtungskosten:

Unterkunfttypische KostenMahlzeiten incl.
Minshuku6.500 YENAbendessen + Frühstück
Ryokan8.000 YENAbendessen + Frühstück
Shukubō8.000 YENAbendessen + Frühstück
Business-Hotel7.000 YENkeine
Hotel9.000 YENkeine
Guest House3.500 YENkeine
Henro House3.500 YENkeine
Tsuyadō1.000 YENkeine
Zenkonyado1.000 YENkeine

In Tsuyadō und Zenkonyado ist die Übernachtung grundsätzlich kostenlos. Es wird aber schon erwartet, dass du im Tsuyadō 1.000 Yen in der Spendenbox hinterlässt, bevor du gehst. Und nach einer Übernachtung im Zenkonyado solltest du 2.000 Yen hinterlassen, wenn du ein Futon benutzt hast, bzw. 1.000 Yen wenn du kein Futon nutzt.

Kosten für Essen und Getränke:
Kosten für Frühstück ab 400 Yen.
Viele Cafés und Coffee Shops bieten morgens ein kostengünstiges Frühstück an (morning set).
Beinhaltet meist ein heißes Getränk (Kaffee oder Tee), Brot und Butter, Ei und Salat.

Kosten für Mittagessen ab 500 Yen.
Unter der Woche bieten die meisten Restaurants sehr günstige Lunch-Sets an.

Kosten am Tempel:
Stempel im Pilgerbuch: 300 Yen je Tempel.
Opfergaben in der Haupthalle und der Daishi-Halle: ca. 100 Yen je Tempel (freiwillig).
Bei 88 Tempeln: 88 x 400 Yen= 35.200 Yen; auf 42 Tage gerechnet = 840 Yen/Tag.

Kosten für Sonstiges:
Dazu kommen noch Kosten für die Pilgerausstattung und für sonstige Dinge, die man in Shikoku benötigt, wie Sonnencreme, Pflaster usw.

Gesamtkosten (ca.) für die Pilgerwanderung in der Übersicht:

Übernachtung in Minshuku/ ShukubōGästehaus/ Henro HouseTsuyadō/ Zenkonyado
Übernachtungskosten7.500 YEN3.500 YEN1.000 YEN
Abendessen + Frühstückinklusive1.200 YEN1.200 YEN
Mittagessen + Getränke1.000 YEN1.000 YEN1.000 YEN
Am Tempel840 YEN840 YEN840 YEN
Sonstiges1.000 YEN1.000 YEN1.000 YEN
Kosten/Tag (Yen)10.340 YEN7.540 YEN5.040 YEN
Kosten/Tag (EUR)80 EUR60 EUR40 EUR
Kosten/ 42 Tage (EUR)3.400 EUR2.500 EUR1.700 EUR

Kosten für An-/Abreise und für Kōya-san:
Hinzu kommen individuell sehr unterschiedliche Kosten für deine Anreise nach Shikoku (Flug/Zug/Bus) und für die Rückreise. Und für einen eventuellen Besuch von Kōya-san in der Präfektur Wakayama auf der japanischen Hauptinsel Honshū vor und/oder nach der Pilgerwanderung.

Anreise

Über Osaka nach Shikoku

Per Direktflug zum Flughafen Osaka-Kansai oder nach einer Zwischenlandung in Tokyo mit einem Inlandsflug nach Osaka-Itami. Der Flughafen Itami liegt mitten in der Stadt. Kansai wurde etwa 5 Kilometer von der Küste Osakas entfernt auf einer künstlichen Insel ins Meer gebaut.

Nach Shikoku mit dem Langstreckenbus (Kansai Airport Transportation Enterprise) direkt vom Flughafen Kansai bis Tokushima Bahnhof (Dauer ca. 3h / Kosten 4.200 Yen).

Alternativ mit einem Langstreckenbus (JR Shikoku Bus) ab Osaka (JR-Station/Osaka Namba/Osaka Universal Studios); ab Kyoto (JR-Station); ab Kobe (Sannomiya Bus Terminal) und ab weiteren Städten bis Tokushima (Station).

Wer bei Tempel 1 mit seiner Pilgerwanderung beginnt hat dann nur noch die kurze Strecke vom Bahnhof in Tokushima bis Bando mit dem Lokalzug.

Auch die anderen großen Städte Shikokus; Kochi, Matsuyama und Takamatsu sind mit den Langstreckenbusen von Osaka, Tokyo und von anderen Städten der Hauptinsel Honshū sehr gut und kostengünstig zu erreichen.

Auch mit dem Schiff ist die Anreise nach Shikoku möglich:
Mit dem Langstreckenbus (Kansai Airport Transportation Enterprise) vom Flughafen Kansai bis Wakayama Bahnhof (Dauer ca. 1h / Kosten 1.200 Yen); in Wakayama mit der Lokalbahn vom Bahnhof zum Fährterminal (Dauer 15 min / Kosten 240 Yen). Und mit der Fähre (Nankai Ferry) von Wakayama nach Tokushima (Dauer ca. 2h 15min / Kosten 2.310 Yen).

Über Tokyo nach Shikoku

Nach der Ankunft am Flughafen Haneda oder Narita mit Bus oder Zug zum Hauptbahnhof Tokyo.
Von dort mit dem Shinkansen weiter nach Okayama und mit der Regionalbahn zum Bahnhof von Tokushima (Dauer ca. 6h / Kosten ca. 20.000 Yen).

Sprachkenntnisse

Die Frage, ob die Pilgerwanderung ohne Japanischkenntnisse möglich ist, würde ich mit „Ja“ beantworten. Eine gewisse Lust am Improvisieren und am Abenteuer vorausgesetzt ist es nicht unbedingt erforderlich Japanisch zu sprechen, um den Pilgerweg zu gehen. Hilfreich ist es aber zumindest einige japanische Wörter und Sätze im Vorfeld zu lernen. Das erleichtert es sehr mit Japanern ein Gespräch zu beginnen, das dann im besten Fall auf Englisch fortgesetzt werden kann.
Vereinzelt trifft man auch auf ausländische Pilger, die kein Japanisch und kein oder nur sehr wenig Englisch sprechen. Auch diese Pilger finden ihren Weg durch Shikoku, sind aber oft auf die Unterstützung durch Einheimische und Mitpilger angewiesen.

Um auch abseits der Städte Übernachtungsmöglichkeiten zu finden ist der englischsprachige Pilgerführer Shikoku Japan 88 Route Guide äußerst hilfreich.
In allen größeren und einigen kleinen Städten ist es möglich Hotelzimmer über die bekannten, weltweit agierenden Internet-Buchungsportale zu buchen.
In vielen ländlichen Gegenden kann die Übernachtung, z.B. in Minshukus oder Gästehäusern, aber oft nur telefonisch gebucht werden. In vielen Pensionen, in denen ich übernachtet habe, haben nur wenige der Inhaber Englisch gesprochen. Meist wird sich aber ein japanisch sprechender Mitpilger finden, der bei der telefonischen Buchung einer Übernachtung helfen kann und wird.
Eine andere Möglichkeit ist, die Inhaber der Unterkunft, in der man gerade übernachtet, zu bitten für die Übernachtung in der nächsten Unterkunft telefonisch zu reservieren.
Das Einkaufen in den sehr verbreiteten Convinience-Stores, in Drogerien, Supermärkten, usw. ist problemlos ohne Japanischkenntnisse möglich.

Ausrüstung

Den Pilgerweg bin ich im März/April 2018 zu Fuß gegangen.
Übernachtet habe ich in Tempelunterkünften, Pensionen und in größeren Städten in Business-Hotels. Im Freien habe ich nicht übernachtet und deshalb auch keine Ausrüstung dafür; Zelt, Schlafsack usw. mitgenommen.

Aufgrund meiner Erfahrungen habe ich die folgenden Hinweise zusammengestellt, die für deine Packliste als Orientierung dienen können. Für deinen eigenen Bedarf passt du die Empfehlungen dann entsprechend an. 

Je nachdem welche Strecken du täglich zurücklegst, wirst du alles, was auf deiner Packliste steht, für etwa 40 Tage im Rucksack oder am Körper tragen. Während meiner Vorbereitungszeit bin ich im Internet, in Zeitschriften und Büchern auf unterschiedliche Empfehlungen zum Gesamtgewicht gestoßen. 10 bis 15% des Körpergewichts, nicht mehr als 10 kg für Männer und 7 kg für Frauen usw. 

Rucksack und Inhalt lagen auf meiner Wanderung bei etwa 8 kg. Vor Beginn der Wanderung war ich oft zu Fuß unterwegs, um die Beinmuskeln zu kräftigen, fast immer aber ohne Rucksack und immer mit deutlich weniger als 8 kg. Diese zusätzlichen 8 kg auf dem Rücken waren für mich gut zu bewältigen. Weniger wäre besser.

Schuhe

Der wichtigste Ausrüstungsgegenstand für den Pilgerweg, der zu ca. 85% auf Asphalt und nur zu 15% auf Natur-Pfaden in Shikokus Bergen und Hügeln verläuft. Deine Schuhe sollten für beide Oberflächen geeignet sein.
Auf den Bergstrecken kann es bei Regen durchaus rutschig und glatt werden. Schuhe mit ausgeprägtem Profil, wie z.B. Multifunktionsschuhe sind dort sehr hilfreich.
 
Einen bestimmten Schuh kann ich für die Wanderung nicht empfehlen, dafür sind die Anforderungen der Wanderer zu verschieden. Aber für die meisten dürften schwere Wanderschuhe aufgrund des hohen Gewichts und der für Asphaltstrecken zu schwachen Dämpfung nicht geeignet sein. Knöchelhohe Schuhe, mit sehr guter Dämpfung, geringem Gewicht und profilierter Sohle sind wohl die bessere Wahl.  Hilfreich können auch spezielle, dämpfende Schuheinlagen sein.

Herren Trekkingschuhe

Empfehlenswert ist sich im Fachhandel entsprechend zu informieren und die gekauften Schuhe sehr gut einzulaufen.Auf meiner Pilgerwanderung im März/April 2018 habe ich einen Multifunktionsschuh getragen (Meindl Exaroc GTX), den ich durchaus empfehlen kann.Beim nächsten Mal: werde ich einen noch stärker gedämpften Schuh mitnehmen, der die Härte der langen Asphaltstrecken noch stärker abfedert.

Socken

Sollten gut zu den persönlichen Anforderungen passen. Feuchtigkeit aufnehmen Können, schnell trocknen, kühlen oder wären, je nach Jahreszeit und eigener Anforderung. 

Um Blasenbildung vorzubeugen können doppellagige Socken für dich ein gute Wahl sein.

Rucksack

Nach den Schuhen der zweitwichtigste Gegenstand auf der Wanderung.

Rucksack - 34 Liter

Auf meiner Pilgerwanderung im März/April 2018 habe ich einen Rucksack von Deuter verwendet, mit einem Volumen von 34 Litern und einem Gewicht von 1,5 kg (ACT Trail PRO 34).

Entscheidend für meine Auswahl waren eine sehr gute Rückenbelüftung und ein bequemer Hüftgurt. Positiv auch die integrierte Regenhülle.
Wie die Schuhe sollte auch der Rucksack deine individuellen Anforderungen in Bezug auf Ausstattung, Komfort und Größe erfüllen und dabei so leicht wie möglich sein.

Beim nächsten Mal: mit meinem Rucksack war ich in jeder Hinsicht sehr zufrieden. Mein Begleiter auch für die nächste Pilgerwanderung.

Regenschutz

Regenponcho

Schirm – ausreichend bei leichtem Regen

Regenponcho/Regencape – in verschiedenen Ausstattungen erhältlich. Mit Erweiterung für Rucksäcke; Sturmsicherung gegen Hochrutschen usw. Sehr guter Regenschutz, aber nicht atmungsaktiv, bei hohen Temperaturen „Saunawirkung“.

Regenhose und Regenjacke – effektiv, aber nicht ganz billig. Deine Entscheidung solltest du abhängig machen von der Jahreszeit und den wahrscheinlichen klimatischen Bedingungen. Wenn du dich im späten Herbst auf den Weg machst solltest du dich schon wegen kühlerer Temperaturen besser gegen Regen schützen als im April oder Mai.
Einen Schirm würde ich nicht mitnehmen. Als Alternative bei leichtem Regen können schon der Pilgerhut „sugegasa“ oder auch ein Sonnenhut ausreichen. 

Auf meiner Pilgerwanderung im März/April 2018 hatte ich einen Regenponcho dabei und damit gute Erfahrungen gemacht.

Beim nächsten Mal: würde ich noch weiter Gewicht und Packvolumen einsparen und nur eine Regenjacke mitnehmen. 

Kleidung

In nahezu allen Tempelunterkünften, Minshukus (Pensionen) und in manchen Business-Hotels stehen gegen geringes Entgelt Waschmaschine und oft auch ein Trockner zur Verfügung. Für die Nacht wird ein Schlafanzug zur Verfügung gestellt. Ein Satz Wanderkleidung, zwei Sätze Unterwäsche und zwei Paar Socken sind deshalb bereits ausreichend. 

Die Kleidung selbst sollte bequem, strapazierfähig und funktional, schnell trocknend sein. Gut geeignet sind Wanderhosen und -hemden. Baumwollkleidung wird beim Wandern feucht und bleibt auch feucht und trocknet nur sehr langsam.

Technik 

Die Entscheidung, welche technischen Gegenstände für die Wanderung sinnvoll sind, ist individuell sehr verschieden. Deshalb hier dazu nur einige Anregungen, die dich bei deiner Entscheidung unterstützen sollen. Denk auch daran zusätzlich zum Gerät auch noch das notwendige Equipment einplanen. 

Smartphone –  kann mehrere andere Geräte, Gegenstände ersetzen. Taschenlampenfunktion macht zusätzliche Stirnlampe überflüssig. Mögliche Alternative zu Kamera, Wörterbuch usw.

Tablet – kann mehrere andere Geräte, Gegenstände ersetzen. Mögliche Alternative zu Kamera, gedrucktem Reiseführer, Pilgerführer usw.

Laptop – nur in Ausnahmefällen sinnvoll

Kamera – für Fotofans ist ein Verzicht nur schwer möglich. Abhängig vom Modell hohes Gewicht. Viel Zusatzequipment erforderlich; Akku, Ladegerät, Ersatzaku, Speicherkarte

Stirnlampe, alternativ auch Taschenlampe – sinnvoll für Strecken durch Tunnel, teils bis zu 2 km lang und nur schlecht beleuchtet. Und für alle, die bereits vor Sonnenaufgang starten möchten. Nur notwendig, wenn mehr als 40 Tages-km geplant sind. 

Auf meiner Pilgerwanderung im März/April 2018 hatte ich dabei: Smartphone, Tablet, Kompaktkamera und Stirnlampe, mit 3 Batterien.

Beim nächsten Mal: Die Stirnlampe habe ich nicht benutzt. In einigen Tunnels, durch die ich gegangen bin war eine Beleuchtung notwendig. Dafür hat die Taschenlampenfunktion meines Smartphones aber ausgereicht.  Als Fotofan würde ich die Kompaktkamera und die erforderliche Zusatzausstattung wieder einpacken.  

Weitere Ausrüstung

Medikamente und Drogerieartikel – nach eigenem Bedarf. Die Mitnahme von Pflaster (kann auch auf Shikoku nachgekauft werden) und Blasenpflastern ist zu empfehlen.

Sonnencreme, Sonnenbrille, Sonnenhut – je nach Jahreszeit sehr zu empfehlen. Wer mit Pilgerhut „sugegasa“ wandert benötigt keinen Sonnenhut. Bei der Sonnencreme reicht eine kleine Packung. Auf Shikoku kann problemlos nachgekauft werden.

Messer und kleine Schere – das Messer habe ich vor allem zum Schälen und Schneiden von Obst gebraucht. Die Schere war sehr nützlich zum Schneiden von Pflaster.

Feuerzeug – zum Anzünden von Kerzen und Räucherstäbchen an den Tempeln.

Elektrizität

Wenn du elektronische Geräte nach Shikoku mitbringst müssen die Stecker der Geräte die in Japan gebräuchlichen zwei flachen Stifte haben. Oder du nutzt einen Adapter.

Die Stromspannung beträgt in ganz Japan 100 Volt. In Shikoku, wie in ganz West-Japan in einem Frequenzbereich von 60 Hertz.
Die meisten europäischen Geräte können mit Adapter in Japan betrieben werden.

 

Quelle der Übersichtskarte des Shikoku-Pilgerwegs: „Von Lencer – own work, used:KML-file of coordinates made by Lilleskuthttp://www2.kenyon.edu/Depts/Religion/Fac/Adler/Reln275/Images275/Shikoku.jpg for routeGeneric Mapping Tools and SRTM3 V2-files for reliefMinimap made with Provinces of Japan.svg by Ash Crow, GFDL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5154361“
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